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„STÜHLE“

Die Klassen 7H2 und 8H2 haben zu Beginn des neuen Schuljahres zahlreiche ausgemusterte Stühle neugestaltet, die im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 ausgestellt werden sollen. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung, die Ende September stattfindet, lautet „Ein schöner Platz für jeden Menschen“. Die bemalten Stühle sollen im Oktober in der Kulturfabrik Krawatte ersteigert werden können.

I. Runge/ S. Welzel     

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Charlotte Arlt siegt beim Geschichtswettbewerb

Barsinghausen. „Viele in meinem Alter haben nicht so das Interesse an Geschichte“, sagt Charlotte Arlt von der Barsinghäuser Goetheschule (KGS). Bei der Neuntklässlerin aus Langreder ist das anders: Sie hat Freude daran, sich mit der Vergangenheit in ihren vielfältigen Facetten zu beschäftigen. Charlotte hat auf Anregung ihrer Lehrkräfte am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilgenommen, der alle zwei Jahre von der Körber-Stiftung ausgeschrieben wird und diesmal unter dem Motto „Bewegte Zeiten – Sport macht Gesellschaft“ stand.

Die Goetheschülerin hat eine 50-seitige Arbeit über die Geschichte des Fechtens vom Altertum bis heute eingereicht – mit Erfolg: Sie wurde von der Jury als Landessiegerin ausgezeichnet und hat nun die Chance, im Herbst auch auf Bundesebene ganz vorn mit dabei zu sein. Schon der Landessieg ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert.

Die Anregung zur Teilnahme an dem Wettbewerb sei im Rahmen der Hochbegabten-Initiative ergangen, erläutert KGS-Schulleiter René Ehrhardt. „Das bot sich an in der Corona-Zeit.“ Unterstützt und bei der Arbeit begleitet wurde Charlotte von Geschichts- und Französischlehrerin Isabelle Jeschke-Franzius, die als Tutorin Tipps und Hinweise gab.

Charlotte ist als Fechterin im TSV Kirchdorf aktiv und hat die Begeisterung für ihren Sport nun auch in der historischen Ausarbeitung umgesetzt. Sie habe Interviews mit Sportlern geführt und unter anderem dargestellt, warum die Fachbegriffe aus dem Fechtsport alle aus der französischen Sprache kämen, berichtet Charlotte.

„Geschichte ist ein gesellschaftlich wichtiges Thema“, betont Tutorin Jeschke-Franzius. „Es ist schön, Schüler dafür motivieren zu können.“ Mehrfach haben sich Charlotte und ihre Lehrerin in der Arbeitsphase getroffen. „Sie hat sehr viel Material gefunden und sich wacker geschlagen“, lobt Jeschke-Franzius. Sie hat der Neuntklässlerin auch vermittelt, worauf es bei der Nutzung von Quellen ankommt: „Stets zitieren ist ganz wichtig.“ In den Herbstferien hatte die Schülerin mit den Recherchen begonnen, im Januar war die Arbeit dann fertig.

Einen Teil des Preisgeldes möchte Charlotte für die Teilnahme an einem internationalen Fechtcamp in Bocholt einsetzen. Den größten Teil aber will die Schülerin sparen. „In dem Fall bin ich konservativ“, sagt die Neuntklässlerin und grinst.

Dieser Artikel wurde von Herrn A. Kannegießer in der HAZ veröffentlicht. Foto und Textrechte gehören dem Autor. Mit freundlicher Genehmigung in der Kooperation.

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Das Ende einer Harfen-Ära -Danke!

In den vergangenen Jahren war die Harfe aus kaum einem Konzert der Goetheschule wegzudenken. Die Harfe bekam ihren eigenen Bühnenbau und sogar ihre eigene Konzertreihe. Harfe ist kein einfach zu spielendes Instrument. Daher wurde sie nur von den Goetheschülerinnen gespielt, die bei der Harfenschule Bredenbeck ausgebildet wurden. Darunter waren auch Schülerinnen, die immer wieder auch Preisträgerinnen im Wettbewerb „Jugend musiziert“ waren. Die Qualitäten und Fähigkeiten präsentierten diese über die letzten Jahre bei uns in vielfältiger Weise: Die Harfe als Konzert- und Soloinstrument, aber auch als Teil einer Musikgruppe oder gar Band. Es entstand eine Kooperation zwischen der Harfen- und der Goetheschule, innerhalb dieser uns eine Harfe als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurde. Nun verlässt uns Luna als letzte Schülerin, die die Harfe bespielt hat. Das Instrument wird wieder an die Harfenschule zurückgegeben. Zu diesem Anlass wurde ein kleines Musikvideo produziert, in dem die Harfe noch einmal als Bandinstrument eingesetzt wurde. Wir danken allen Beteiligten des Harfenprojektes und allen Beteiligten des Musikvideos!

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Big Challenge 2021

Der europaweite Englisch Wettbewerb Big Challenge hat auch in der Goetheschule erfolgreiche Schülerinnen und Schüler nachgewiesen. 205 Goetheschülerinnen und -schüler nahmen in den Jahrgängen 5-9 teil. Herr Franz (FBL Sprachen) konnte bei der Preisverleihung stolzen Schülerinnen und Schülern gratulieren.

Der Förderverein hat dankenswerterweise, wie auch in den letzten Jahren, den Teilnahmebeitrag übernommen! Danke dafür!

260.000 Teilnehmer deutschlandweit! Tolle Platzierungen! Tolle Leistungen!

Josefina (5For) wurde mit 301,25 Punkten in Niedersachsen 206 Platzierte und in Deutschland 1883 Platzierte.

Amy (6EU) wurde mit 298,75 Punkten in Niedersachsen 56 Platzierte und in Deutschland 659 Platzierte.

Ben (7G1) wurde mit 258,75 Punkten in Niedersachsen 197 Platzierter und in Deutschland 1723 Platzierter.

Anthony wurde mit 293,25 Punkten in Niedersachsen 35 Platzierter und in Deutschland 335 Platzierte.

Maxim und Vincent (9G2) wurden mit jeweils 271,25 Punkten in Niedersachsen 97 Platzierte und in Deutschland 746 Platzierte.

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Til: Meine ersten Eindrücke zurück im Präsenzunterricht

Endlich haben wir es ins Szenario A zurückgeschafft.
Nach Monaten des Homeschoolings und des Lockdowns haben nun auch Lockerungen im schulischen Bereich Platz gefunden. Aber all dies sollten ja keine großen Neuigkeiten für euch sein.

Schließlich ist es ja nicht erst seit gestern der Fall, dass wir wieder zur Schule gehen können. Aber es kommt mir durchaus so vor, als wäre dies so. Durch das Coronavirus hat Zeit in meinen Leben für mich eine neue Rolle gefunden: Immer häufiger muss ich staunend zurückblicken und mich fragen, wie denn so schnell so viel von diesem kostbarem Gut vergehen konnte. Und noch häufiger frage ich mich, ob ich meine Zeit nicht hätte besser nutzen sollen. Aber im Endeffekt komme ich doch immer zu demselben Ergebnis: nämlich, dass ich trotz aller Hindernisse und Einschränkungen viel Spaß hatte. Solange du die Freude an deinem Leben nicht verlierst, wirst du glücklich sein. Komme, was da wolle.

Aber genug der langen Worte. Kommen wir endlich zu meinen bisherigen Erlebnissen und Aber genug der langen Worte. Kommen wir endlich zu meinen bisherigen Erlebnissen und Eindrücken im Szenario A. Natürlich muss ich euch nicht sagen, wie viel Freude mir der Schulstart bereitete. So hatte ich doch viele aus meiner Klasse seit Monaten nicht mehr gesehen. Und eine Schule ohne Schüler, ist wie ein Buch ohne Seiten. Von außen strahlt die makellose Fassade, nur innen ist alles öd und leer. Kein Wunder also, dass ich häufig unter dem Distanzlernen litt. Jetzt wieder in der Schule sein zu dürfen ist ein Privileg, welches (wie auch der Lockdown gezeigt hat) nicht selbstverständlich ist.

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Filmbeitrag – Live-Unterricht statt Homeschooling – Jüdischen Friedhöfe von Barsinghausen

Wir – das ist der Religionskurs 9.4 – haben uns bei überraschend trockenem Wetter am Bahnhof getroffen und sind zunächst zum neuen jüdischen Friedhof am August-Wenzel-Stadium gegangen. Kaum vorstellbar, dass er zu Beginn des 20.Jahrhunderts noch weit außerhalb der Stadt lag. Wir sind auch überrascht von seiner geringen Größe. Wir erfahren einiges über die Ausrichtung der Gräber, die verschiedenen jüdischen Familien in Barsinghausen bis 1940, die Inschriften und Symbole auf den Grabsteinen. Und dann haben wir das Grab von Lina Weiss gesehen. Über sie und ihre Familie wollen wir weiter forschen. Deshalb führt unser Weg auch in die Langenkampstraße 25A. Dort hat die Familie Weiss von 1925 bis 1938 gewohnt.

Den alten jüdischen Friedhof oben am Deisterrand schauen wir uns auch an.

Er wirkt so ganz anders, viel freie Fläche mit einigen Gedenksteinen. Wir erfahren, dass die Grabsteine im Zusammenhang mit der Reichsprogromnacht zerschlagen und abtransportiert wurden. Die heutige Form erhielt dieser Friedhof erst vor wenigen Jahren.

Fast zurück am Bahnhof, stoppen wir an der Gedenktafel für die ehemalige Synagoge und lesen die Informationen.

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Schüler Interview – Episode III

Til ist 14 und geht in die Klasse 8G2. Weil wir leider (noch?) keine Schülerzeitung haben, bei der Schülerinnen und Schüler mitmachen könnte, bekommt er jetzt hier auf der Webseite seine eigene kleine Kolumne, um aus Sicht der Schüler über das zu schreiben, was die KGS-Jugend so beschäftigt. Ein guter Grund und der perfekt Anlass für ein Schülerinterview, dass Til mit Frau Naumann via IServ-Videokonferenz geführt hat.

> Jetzt, wo nächste Woche der Präsenz-Unterricht wieder losgeht, bist du eher traurig oder eher fröhlich?

T: Also, ich freue mich darauf wieder in den Präsenzunterricht zu kommen.

> Ihr Schüler ward jetzt vier Monate im Distanzlernen – denkst du das war richtig so?

T: Ich weiß es nicht genau. Ich glaube, das war schon der Sitation angepasst und man hätte es nicht anders machen dürfen, weil das Problem sonst nur noch größer geworden wäre. Darum war das schon sinnvoll, erstmal im Distanzunterricht zu bleiben.

> Glaubst du dass dir der Distanzunterricht geschadet hat?

T: Darüber kann ich jetzt noch nicht so groß etwas sagen, das wird sich erst zeigen, wenn das Zeugnis ausgeteilt wird, aber generell eher nicht.

> Was hat dir am Distanzunterricht am besten gefallen?

T: Man konnte sich seine Woche eigenständig einteilen und hatte keine feste Zeiten, außer den Videokonferenzen. Aber ansonsten war man sehr frei, wie man sich die Aufgaben einteilen und wann man Freizeit haben wollte. Das mochte ich eigentlich am meisten, aber das ist auch das Einzige.

> Was hat dir am Distanzunterricht gar nicht gefallen? Was würdest du verbessern?

T: Ich habe ein, zwei Mal einen ‚Wake-up-Call‘ mit Frau Flütsch-Caracas, unserer Klassenlehrerin, mitgemacht und da mussten wir uns auch mit der Kamera zuschalten, was mir wirklich gut gefallen hat. Aber was mir am wenigsten gefällt ist, dass man schon sehr isoliert ist von den anderen Schülern und viele aus meiner Klasse habe ich schon seit vier Monaten nicht mehr gesehen. Das ist schon ein bisschen traurig.

> Was hat sich durch das Distanzlernen an eurem Familienleben verändert?

T: Das nicht unbedingt. Dadurch, dass ich jetzt die Zeit dazu habe habe ich mir das Kochen angeeignet. Dafür habe ich mich davor gar nicht interessiert und jetzt versuche ich, da mit zu wirken. Mir hat das nicht geschadet. Ich würde nicht sagen, dass es Stress gab. Meine Eltern arbeiten beide, also war das relativ normal für mich.

> Worauf freust du dich am meisten, wenn es jetzt in die Schule zurück geht?

T: Am meisten freue ich mich natürlich, alle meine Klassenkameraden und Klassenkameradinnen wieder zu sehen. Vier Monate ist schon eine ziemlich lange Zeit und sie nur über Videokonferenz zu sehen und zu hören, ist schon etwas eigenartig.

> Wie bist du auf die Idee gekommen, an der Homepage mitzuarbeiten?

T: Ich hatte schon in der fünften und sechsten Klasse die Idee, eine Schülerzeitung zu gestalten. Wir haben mit Frau Flütsch-Caracas am Elternsprechtag gesprochen und sie hat vorgeschlagen, dass ich an der Homepage mitarbeiten könnte. Ich fand auch, dass das eine ganz gute Idee ist, weil ich mich schon immer ein bisschen für Gestaltung und Texte interessiert habe.

> Hast du schon Ideen, worüber du schreiben möchtest? Hast du schon Themen und Pläne für deine ersten Einträge?

T: Ich glaube, ich werde auf jeden Fall über mein Leben im Distanzlernen schreiben. Was mir daran gefallen hat, was ich vermisst habe, was mich am Szenario B freut, was ich vielleicht sogar schlechter finde… Alles zum Szenario C.. Ich werde meine eigene Meinung darlegen, wie ich die vergangenen Wochen empfunden habe und die kommenden Wochen empfinde.

> Vielen Dank für das Gespräch.

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Sonne, Sand und Blütencocktails

Die „Urlaubssaison“ in unserem Wildbienenhotel hat bereits begonnen: es summt und brummt auf dem Schulgelände. Durch die fleißige Unterstützung der Schülerinnen und Schüler aus der Notbetreuung und der 5Sport entwickelt sich das Hotel nach und nach zu einer regelrechten Luxusunterkunft.

Die Temperaturen am letzten Sonntag boten einen verheißungsvollen Vorgeschmack auf den nahenden Sommer. Sommer = Urlaub. Und wer denkt bei Urlaub nicht spontan an drei Dinge: Sonne, Strand und leckeres Essen? Aber was mögen eigentlich die Wildbienen? Tatsächlich unterscheiden sich die Vorlieben der Bienen in dieser Hinsicht gar nicht so sehr von denen des Menschen:

Wildbienen lieben ebenfalls die Sonne. Da sie sich bevorzugt Nistplätze an sonnigen Standorten aussuchen, hat unser Wildbienenhotel auf dem Schulgelände ein wunderbar helles Plätzchen mit vielen Sonnenstunden. Ein dicker Pluspunkt.

Einem Strand können Wildbienen zwar in der Regel nicht so viel abgewinnen, aber sie mögen Sand. Dieses Material verwenden viele Arten zum Bau ihrer Nistplätze und sind dabei erstaunlich anspruchsvoll. Um die für Bienen perfekte Sandmischung herauszufinden, setzten die Schülerinnen und Schüler eine Versuchsreihe mit verschiedenen Mischungsverhältnissen an. Dafür berechneten sie die benötigten Anteile an fein gemahlenem Lehm und speziellem Sand (der gesiebte, ungewaschene Sand mit minimalem Körnungsgrad wurde freundlicherweise vom Sand-und-Kieswerk Edemissen gespendet). Die Mengen wurden sorgfältig abgemessen und die Substanzen gut durchmischt. Dabei durfte – ganz im Auftrag der Wissenschaft – nach Herzenslust „gematscht“ und „geschmaddert“ werden. Anschließend wurden die jeweiligen Mischungsansätze aufwändig, Schicht für Schicht, in kleine Holzkisten gefüllt und im Wildbienenhotel eingebaut. Dort bieten sie nun den sogenannten „Steilwandbewohnern“ unter den Bienen eine komfortable Unterkunftsmöglichkeit.

Dritter Punkt: leckeres Essen. Ein reichhaltiges Buffet entzückt Menschen wie auch Bienen gleichermaßen. Um in diesem wichtigen Punkt unser Schulgelände für Wildbienen attraktiver zu gestalten, nutzten die Schülerinnen und Schüler aus der Notbetreuung die (leider) wenigen Regenpausen in den letzten zwei Wochen, und bearbeiteten die Sonnenbeete im Schulgarten. Unterstützung bekamen sie von der 5Sport, die im Rahmen des Unterrichtsthemas „Blütenpflanzen“ mit Begeisterung das Einpflanzen der Bienenfutterpflanzen übernahm, um den Hotelgästen ein reichhaltiges und abwechslungsreiches kulinarisches Angebot zu bescheren.

An dieser Stelle gilt ein großes Dankeschön auch Frau Schartner und der 5Europa, die spontan die Wässerung der frisch bepflanzten Blumenbeete übernahmen. Ebenso geht unser Dank an das Schulbiologiezentrum Hannover (SBZ), das die Bienenfutterpflanzen zur Verfügung stellte sowie an Frau Dr. Ammersdörfer für die Projektleitung und Organisation.

*Anmerkung: Die Wildbienen machen natürlich nicht wirklich „Urlaub“, sondern nutzen die Nistmöglichkeiten im Wildbienenhotel, um ihre Eier abzulegen und für ihren Nachwuchs zu sorgen.

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Erinnerungskultur

Unsere Schule gedenkt den Opfern der Novemberpogrome sowie am 15.11.2020 am Volkstrauertag an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Dies ist dieses Jahr wegen der Pandemie online von Schülerinnen und Schülern gestaltet worden.

Der Datumstempel in den Bildern des Videos ist nicht aktuell und ist zu vernachlässigen.

Auch die Stolpersteine in der Stadt Barsinghausen sind in der Vergangenheit schon von Schülerinnen und Schüler der KGS mit eingeweiht worden.

Info: Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden in Deutschland und Österreich.

Dabei wurden vom 7. bis 13. November mehrere hundert Juden ermordet, mindestens 300 nahmen sich das Leben. Mehr als 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo ebenfalls Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben.

Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden ab 1933 hin zu ihrer systematischen Vertreibung und Vernichtung.

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Weihnachten mit Generation G

Normalerweise würde die Hip Hop AG, namens Generation G, auf dem alljährlichen Adventskonzert der KGS Barsinghausen auftreten. Dieses Jahr hat sich die AG unter der Leitung von Ute Schartner etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie haben ein weihnachtliches Tanzvideo gedreht und auf YouTube hochgeladen und läuten mit ‚Jingle Bells‘ die Adventszeit ein. Den Link auf das Video können wir aus rechtlichen Gründen nicht einstellen.

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Schüler-Klima-Gipfel

Schülerklimagipfel

Bericht der Schülersprecher

Als Schülersprecher der Goetheschule – KGS Barsinghausen haben wir (Michael und Julia ) am 10.11.2020 am Schülerklimagipfel per Videokonferenz teilgenommen. Die gesamte Veranstaltung wurde in einer Schule in Bad Oeynhausen organisiert. Thema war, wie der Name schon sagt, das Klima und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass wir Menschen uns jetzt in so einer Lage befinden. Als Einleitung der Videokonferenz wurde zunächst erklärt, was das Klima überhaupt ist und wie der Treibhauseffekt funktioniert. Der Treibhauseffekt erwärmt die Erde zusätzlich. Die Erde hat ein Treibhauseffekt von 38%, dieses Ergebnis wird anhand von den CO2 Gehalt auf den Planeten berechnet. Wir haben zu viel CO2 in den letzten Jahren in die Luft geblasen, das führt dazu das der Treibhauseffekt sich verstärkt. Die Erde ist dadurch in den letzten 40 Jahren um ein Grad wärmer geworden, was wenig klingt, aber wenn wir so weiter machen, drastische Folgen haben kann. Die Folgen sind, wenn wir so weiter machen, dass die Erde sich bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier bis fünf Grad zusätzlich erwärmen kann. Das führt dazu, dass es im Sommer 40% weniger regnen wird und wir mehr als 5-23 Sommertagen haben werden. Im Winter werden wir dadurch 7-14 sehr kalte Tage haben. Durch die Erwärmung der Erde haben wir seit 2003 viele Hitzetote im Durchschnitt in Europa gehabt und der Meeresspiegel ist in den letzten 100 Jahren um 20cm gestiegen. Wenn wir so weiter machen ist bald 1,20m die Zukunft. Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein sehr großes Problem, da bald Länder überschwemmt werden können. Der Nordpol wird 2050 im Sommer eisfrei sein. Wie Sie gerade anhand dieser Informationen bemerkt haben, müssen wir dringend etwas tun, um den Treibhauseffekt nicht noch weiter zu verstärken. Die Forscher sind sich einig, dass wir Menschen die Ursache sind und sagen was wir noch tun können:

Was können wir tun? – Konsum einschränken – Bewusster einkaufen – Energie sparen- Unser Leben neu einrichten und nachhaltig gestalten- Energie von Wind und Sonne nutzen- Neue Heizungstechnik / Intelligente Verkehrsmittel nutzen.

Diese Faktoren sind sehr wichtig um den CO2 Gehalt in unserer Atmosphäre zu verringern und somit weiter ohne Probleme auf unserer Erde leben zu können. Wir haben einen wunderschönen Planet und genau deswegen sollten wir mehr Rücksicht darauf geben.