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Filmbeitrag – Live-Unterricht statt Homeschooling – Jüdischen Friedhöfe von Barsinghausen

Wir – das ist der Religionskurs 9.4 – haben uns bei überraschend trockenem Wetter am Bahnhof getroffen und sind zunächst zum neuen jüdischen Friedhof am August-Wenzel-Stadium gegangen. Kaum vorstellbar, dass er zu Beginn des 20.Jahrhunderts noch weit außerhalb der Stadt lag. Wir sind auch überrascht von seiner geringen Größe. Wir erfahren einiges über die Ausrichtung der Gräber, die verschiedenen jüdischen Familien in Barsinghausen bis 1940, die Inschriften und Symbole auf den Grabsteinen. Und dann haben wir das Grab von Lina Weiss gesehen. Über sie und ihre Familie wollen wir weiter forschen. Deshalb führt unser Weg auch in die Langenkampstraße 25A. Dort hat die Familie Weiss von 1925 bis 1938 gewohnt.

Den alten jüdischen Friedhof oben am Deisterrand schauen wir uns auch an.

Er wirkt so ganz anders, viel freie Fläche mit einigen Gedenksteinen. Wir erfahren, dass die Grabsteine im Zusammenhang mit der Reichsprogromnacht zerschlagen und abtransportiert wurden. Die heutige Form erhielt dieser Friedhof erst vor wenigen Jahren.

Fast zurück am Bahnhof, stoppen wir an der Gedenktafel für die ehemalige Synagoge und lesen die Informationen.

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