Veröffentlicht in Allgemein, Schülerzeitung

Til: Mein Leben im CORONA-Horror

Ich, Til, möchte euch heute , meinen sehr verehrten Leserinnen und Lesern in diesem Zuge eine Geschichte darlegen, welche in Dramatik und Spannung unübertroffen bleibt. Eine Geschichte, welche schon längst hätte erzählt werden sollen. Doch kam ich nie dazu meine Feder auf das Papier zu setzen und jene in krakeliger Schrift festzuhalten. Meine Gedanken waren überall, nur nicht bei dieser Tortur, welche ich durchlebte. Vielleicht wollte ich auch nicht an jene qualvolle Folter denken, von der ich Tag für Tag heimgesucht wurde. Aber da stehe ich nun und erzähle, was es zu erzählen gibt, über jene harten vergangenen Monate. Und es gibt so viel zu erzählen….

Macht euch bereit,
auf eine Geschichte aus jüngst vergangener Zeit.
Auf eine Geschichte, welche wir alle haben durchlebt
und die keiner zu wiederholen strebt.
Ich sah jene Zeit als Herausforderung an,
doch es gibt keine Aufgabe ,welche man nicht lösen kann.
Dieser Horror wird ein Ende haben
und damit auch der Leute Klagen.
Oder werden diese dann am Ende sein?
Ist dies dann der Schluss des lauten Schreins?
Stellst du dir diese Frage, so merke dir geschwind:
das die Klagen nie einen Schlussstrich haben,
nie am Ende sind.

Okay, das reicht jetzt aber endgültig. Lasst uns endlich zur eigentlichen Sache kommen. Dramatik und Dichtkunst sind schön und gut, irgenwann ist dann aber auch genug… Ich kann schon gar nicht mehr damit aufhören! Egal, wo waren wir stehengeblieben? Ach, ja, meine Coronaerfahrungen. Alles fing damit an, dass die Weihnachtsferien vorverschoben wurden. Besser für mich, mehr Zeit sich mit Plätzchen und Zuckerstangen vollzustopfen, das hätte ich jedenfalls noch ein Jahr zuvor gedacht. Doch da ich ja schon Lockdown-Vorerfahrung hatte, wusste ich, dass eine Vorverschiebung der Ferien durchaus keine Gnadentat vom Kultusminister war. Als ich dann nach dem Ende der Ferien im neuen Jahr immer noch zuhause saß, wusste ich, die Lage war toternst. Und das war sie auch, wie sich in den folgenden 4 Monaten zeigen sollte. Zumindest geht es jetzt im Mai wieder im Szenario B weiter, was heißt, dass ich immerhin jede zweite Woche von meinem Sofa gerissen werde. Es lässt sich nur hoffen, dass der normale Unterricht dann auch irgendwann einmal wieder aufgegriffen wird. Ich jedenfalls würde mich darüber riesig freuen.

– Fortsetzung folgt 🙂

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